Richtige Pflege von Daunen

Daunen isolieren gut und sind dabei sehr leicht. Deswegen gewinnen sie immer mehr an Wichtigkeit in der Produktion von Winterbekleidung. Beim Kauf solltet ihr darauf achten, dass der Hersteller nur Daunen aus tiergerechter Produktion verwendet. Insbesondere sollten die Daunen nicht aus Lebendrupf stammen.

Kann man Jacken mit Daunen überhaupt waschen?

Die Daunenjacke kann man bei niedriger Temperatur und im Schongang waschen. Die Daunen bleiben so unbeschädigt. Einen Blick auf das Pflegeetikett schadet aber auch so nicht. Viele Waschmaschinen haben mittlerweile auch extra Daunenwaschprogramme. Ihr könnt die Jacke aber auch per Hand waschen oder in die Wäscherei geben, wenn euch dieses Verfahren zu heikel ist.

Vorbereitung ist alles

Vor dem Waschen Flecken mit einer flüssigen Gallseife bearbeiten, die auch für Wolle und Seide geeignet ist. Verwendet nur ein gut auswaschbares Mittel und wascht die Jacke nicht zu häufig. Durch häufiges Waschen verliert die Daune nämlich ihre Bauschkraft.  Ein spezielles Daunenwaschmittel beinhaltet einen Rückfettungsschutz und fördert damit das Bauschvermögen der Federn. Normales oder Feinwaschmittel und Weichspüler sind ungeeignet. Sie zerstören die natürliche Fettschicht der Daunen, was die Bauschkraft mindert.

Gut gespült ist halb gewonnen

Spült das Kleidungstück gut durch und wascht es nicht mit anderen Kleidungsstücken. Darüberhinaus solltet ihr die Jacke nicht stauchen. Breitet sie lieber in der Waschmaschine aus. Die Daunenjacke dann bei 30 – 40°C in einem Waschprogramm mit hohem Wasserstand und extra Spülgang reinigen (entspricht meist dem Wollwaschgang).

Wichtig nach dem Waschgang

Nach dem Waschen die Daunenjacke sofort aus der Trommel nehmen und locker aufschütteln. Sonst kann ausgewaschenes Daunenfett zu gelblichen Flecken führen.

Trocknen der Daunen

Darf die Jacke laut Etikett in den Trockner gelegt werden, fügt ihr am besten 2 bis 3 saubere Tennisbälle bei. Das leichte Klopfen lockert die Federn wieder auf. Es ist ratsam die Jacke alle 30 Minuten aus dem Trockner zu nehmen und nochmals aufzuschütteln. Bei Trocknern mit Sensor ist es hilfreich einen feuchten Waschlappen mit in die Maschine zu legen. So läuft das Programm weiter, wenn der Oberflächenstoff der Jacke schon trocken ist.

Nach dem Trocknen die Jacke ausschütteln und etwa eine Stunde an der Luft trocknen. Danach die Daunenjacke nochmal in den Trockner stecken, um die Restfeuchtigkeit zu trocknen. Zum Schluss die Jacke etwa 24 Stunden aufhängen und immer wieder durchschütteln, damit sich die Daunen wieder bauschig verteilen können.

Trocknen ohne Trockner

Ohne Trockner lässt man die Daunenjacke auf einem Wäscheständer ausgebreitet liegen und schüttelt sie ca. alle 2 Stunden auf. Somit werden die Federn aufgelockert. Daunen trocknen sehr langsam, deswegen ist es notwendig die Jacke immer wieder aufzuschütteln und leicht zu klopfen, damit die Daunen wieder bauschig werden.

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